Stupa - Symbol des erleuchteten Geistes
Home
Den will ich haben...
Die Pflege
Über uns
Unsere Tibet Terrier
Unsere Welpen
Wie konntest Du nur
Schmunzelecke
Klöppeln
Interessante Links
Impressum
Email
Gästebuch
Tibet Terrier von "Xan-Dha-Chi"
Erscheinungsbild der Rasse Seine Herkunft
Charakterbild Alltagsgeschichten
Fotoshooting

Der Klang einander berührender Halsbänder läßt unsere drei Tibis alles andere vergessen. Dharima, die jüngste mit 12 Wochen, springt fröhlich schwanzwedelnd von ihrem erhöhten Schlafplatz und hoppelt wie ein Häschen als erste auf mich zu. In erwartungsvoller Vorfreude wackelt sie selbst in der Sitz-Position noch mit dem Schwanz. Die tiefschwarzen Augen sehen voller Aufregung nach allen Seiten, ob die zwei anderen denn nichts gehört haben. Stürmisch und mit vollem Elan kommt auch schon Chiwa, 5 Monate alt, aus dem Garten die 5 Stufen hochgerannt. Freudige Begrüßung an Dharima, worauf diese erstmal wieder umfällt. Chiwa, weiß-goldzobelfarbend, mit super langen Beinen und noch längerer Rute, fällt es schwer zu warten. Sie weiß, daß es jetzt auf die Weite der Felder geht, wo sie mit Dharima und Xan-do fangen spielen kann. Und zum Glück kommt er ja auch schon. Xan-do, der älteste mit 15 Monaten, ist schon etwas gemächlicher. Ihn bringt nichts so schnell aus der Ruhe.


Nachdem nun alle Halsbänder verteilt sind, jeder will schließlich der erste sein, geht's endlich los. Wie der Blitz schießen Xan-do und Chiwa durch das Tor auf's Feld. Dharima versucht zu folgen. Xan-do mit seinem schon recht langem, wunderschönem Fell sieht aus, als würde er den Boden nicht berühren. Er fliegt, so scheint es mir. Chiwa dagegen springt kraftvoll wie ein junges Reh über hohes Gras und kleine Sandberge. So plötzlich wie sie losgerannt sind, bleiben sie auch stehen. Wachsam überschauen sie die Landschaft vor sich. Der Wind von vorne läßt die für Tibet Terrier typische edle Kopfform und den quadratischen Körperbau Xan-dos gut erkennen. Inzwischen ist Dharima bei ihnen angekommen und überblickt das Feld mit der gleichen Aufmerksamkeit. Ich erkenne in weiter Ferne drei Rehe, aber zum Glück kommt der Wind aus der andere Richtung. Aber ich pfeife trotzdem einmal, worauf alle drei fröhlich angerannt kommen. Wir setzen unseren Weg fort, die drei mit einem leichten, harmonisch fließenden Gang, ich dagegen, so kommt es mir vor, mit schweren Schritten. Nach ca. 2 - 3 Stunden sind wir wieder zurück.


Die Ausdauer unserer Tibis erstaunt mich immer wieder. Zu Hause gibt es ein schönes Leckerli und jeder legt sich irgendwohin. Chiwa versteckt ihres und holt sich dann das schöne Leckerli von Xan-do. Der hat nicht aufgepasst und setzt sich nun direkt vor Chiwa hin und wartet. Irgendwann passt auch sie mal nicht auf, und dann ....! Dharima fühlt sich recht sicher. Wenn einer der beiden auch nur zu nahe kommt, verteidigt sie ihr Leckerli mit ihrer ganzen Kraft. Und die setzt sie ein, indem sie dem Dieb die Ohren oder den Schwanz langzieht. Anschließend gibt's noch einige Schmuse- und Streicheleinheiten von Frauchen und dann wird ein Nickerchen gemacht. Dharima auf ihrem erhöhten Schlafplatz, Xan-do und Chiwa draußen im Garten. Ganz egal, ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter.