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Das Rudel aus
dem Spreewald
Wir, das sind Frauchen Petra und
Herrchen Andreas, unsere Hunde Xan-do vom Mariengrund, Chiwa und
Dharima von Tanakura und unsere Katze Puschel.
Eigentlich ist ja eine Katze ausreichend
als Haustier. Was zum kuscheln, wenig Arbeit, pflegeleicht.
Ich hatte die tolle Idee, ein
Fitness-Studio zu besuchen. Man hat ja so wenig Bewegung und
so. Kostet natürlich jeden Monat seine Beiträge. Und wenn
man dann mal nicht hingeht? Zahlt man trotzdem, nur man ist noch
genauso steif wie vorher. Ein Hund könnte Abhilfe schaffen.
Man hat viel frische Luft, täglich seine Bewegung, mehrmals
am Tag sogar. Und wenn es regnet oder schneit? Na ja, das bißchen
Regen und Schnee wird einem nicht schaden. Außerdem hat
man jede Menge Spaß zusammen (den hat man im Fitness-Studio
meist nicht). Aber welche Rasse? Und welche Größe?
Über das Internet haben wir Ausschau gehalten und uns informiert.
Andy kannte Tibet Terrier schon aus eigener Erfahrung. Diese
Rasse
muss es sein. Nach langem Suchen war er gefunden:
Xan-do vom Mariengrund
Das war im Jahr 2002. Damals wohnten
wir noch in Berlin-Treptow. Selbstverständlich war es dort
schon etwas grüner als in Kreuzberg oder Tiergarten, aber
wir mußten immer etwas weiter raus, damit Xan-do sich
richtig austoben konnte. Zunächst haben wir auch überhaupt
nicht daran gedacht, evtl. selber diese herrliche Rasse zu
züchten,
im Vordergrund stand viel Freude und ein bißchen Erziehung.
Je älter Xan-do wurde, desto mehr erlagen wir dem Tibi-Virus,
der unter Tibi-Liebhabern allseits bekannt ist. Der Gedanke,
so
liebenswerte, freundliche, lustige, aufmerksame (jetzt hör
ich besser auf) und wuschelige Hunde selber zu züchten,
nahm immer mehr Gestalt an. Aber in einer 3-Raum-Wohnung, 3.
Etage,
Autoverkehr vor der Nase? Nein, danke.
Computerliebhaber werden es verstehen,
man streift immer wieder durch das Internet, auf der Suche nach
..., ja wonach eigentlich? Natürlich auf die Seiten der Tibet
Terrier. Es gibt ja so viele. Und überall sind diese kleinen,
süßen Welpen abgebildet. Da kann man sich gar nicht
satt sehen. Wie es der Zufall will, landen wir auch auf der Seite
des ILT, Internationaler Club für Lhasa Apso und Tibet Terrier
e.V. Da haben viele Züchter viele Welpen. Züchter gesucht,
Termin gemacht, auf nach Fredersdorf, Welpen ausgesucht. Eine
Hündin sollte es sein.
Chiwa von Tanakura:
Es war Liebe auf den zweiten Blick.
Liebe auf den ersten Blick war schon zwischen Chiwa und Xan-do
passiert. Da war Chiwa 3 Wochen alt. Und es war Mai 2003.
Ende Juli 2003 sind wir dann in den wunderschönen Spreewald nach
Gröditsch gezogen. Kleines Häuschen mit großem Garten.
Weite Felder und schöne Wälder. Genau das richtige für unsere
Tibis.
Xan-do und Chiwa waren von Anfang
an ein Herz und eine Seele. Und auch von Anfang an ist Chiwa
die Chefin. Sie hat mit ihrer fröhlichen und neugierigen Art
alles untersucht und Xan-do gezeigt, was es zu entdecken gibt.
Xan-do hat nie an Schuhen geknabbert oder ist auf Tische geklettert
oder dergleichen. Das Schuhe knabbern haben wir Chiwa gleich
wieder abgewöhnt und mittlerweile geht sie auch nicht mehr auf
Tischen spazieren, aber wenn Blödsinn gemacht wird, dann ist
Chiwa die Erste. Und Xan-do lässt sich von ihr begeistert mitreißen.
Sieben Wochen später
hatten wir unsere zweite Hündin, Ende September 2003.
Dharima von Tanakura:
Auch Dharima wurde von beiden Hunden liebevoll
aufgenommen. Anfangs hat Chiwa die Mutterrolle übernommen, heute
ist sie die große Schwester, die auch dazwischen geht, wenn
Xan-do und Dharima sich mal um ein Spielzeug streiten. Und
nach wie vor lassen sich beide von Chiwa mitreißen, wenn es
gilt den Komposthaufen näher zu untersuchen oder den Zaun auf
seine Haltbarkeit zu prüfen oder Mäuse auf dem Feld in ihren
Löchern aufzustöbern.
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